Graffiti Werk des 10er Kunstkurses

Die Künstler der Klassen 10a und 10e

Unser differenzierter Kunstkurs, aus Schülern der 10a und 10e, konnte die teils total weißen oder mit hässlichen Graffities beschmierten Wände des Schulhofs 3 nicht mehr mit ansehen. Unsere Kunstlehrerin Frau Schulz machte uns den Vorschlag, dass wir die Gestaltung der Außenwände des Klassenraumes und des Büros von Frau Will-Nieding übernehmen. Frau Schulz schlug uns in einer Kunststunde ihre Ideen vor. Wir wollten auf diese zwei Außenwänden ein großes Aquarium sprayen. Aber nicht einfach so...

Damit war unser Projekt gestartet, noch in dieser Kunststunde sammelten wir erste Ideen und manche fingen schon an zu zeichnen. Wir sollten eine Unterwasserwelt sprayen, wie sie auch im Meer vorkommt. Jeder von uns zeichnete eine originalgetreue Zeichnung eines Meeresbewohners, zum Beispiel einen Wal, verschiedene Fischarten, Algen und vieles, vieles mehr.

Als alle ihre Entwürfe fertig hatten, suchten wir uns als Gemeinschaft die Besten raus und diese wurden dann als Sprayvorlagen genutzt. Sie wurden doppelt gezeichnet und die Zwischenräume oder Konturen mit einem Skalpell aufgetrennt. Nur konnten wir nicht einfach die Pausvorlagen an die Wand kleben und drüber sprayen und fertig, nein...

Wir haben dann dank einer Spende eines Vaters zugeschnittene Holzplatten bekommen, mit denen wir dann erst mal ausprobieren konnten. Diese "Erstversuche" sind auch gut gelungen. Die kleinen Aquarien hängen jetzt in den Klassenräumen der a und e an den Wänden. Leider mussten wir noch darauf warten, dass die Außenwände Grundsaniert werden, das zog sich ein bisschen hin. Daher hatten wir mehr Zeit um die Klassenbilder zu verschönern.

Als wir von unserer Klassenfahrt zurückkamen, konnten wir dann das fertige Aquarium bewundern. Die 10e konnte dann in der Projektwoche mit Hilfe der Schablonen von Fischen und Unterwasserpflanzen eine Unterwasserwelt zaubern. Sie klebten die Schablonen an die Wände und sprayten dann dort mit den Farben, sodass man nachher eine Kontur oder den voll Ausgefüllten Körper erkennen konnte. Das Problem war, dass wir einen "Wassereffekt" brauchten. Daher sprayten sie kleine und große Quadrate in verschiedenen Blautönen in die Bilder, damit es auch wie Wasser wirkt. Wir hoffen, dass uns dies´ gelungen ist.